Der Hausanschluss – So läuft es konkret ab

Hier mal einige Impressionen von den Bauarbeiten bei der Erstellung eines Hausanschlusses. Die Terminvereinbarung war unkompliziert, die Arbeiten waren innerhalb der Zeitfensters vor Ort und sprachen neben Niederländisch auch ein wenig Deutsch – es hat zur Verständigung gereicht. Die Bohrung im Keller (weiße Wanne) wurde von innen ausgeführt, anschließend wurden vier Leerrohre (vier Parteien) durchgezogen und die Bohrung von außen und innen abgedichtet. Die vier Glasfaser-Adern wurden durch spleißen mit verbunden und im HÜP „verstaut“ – das war ein wenig Fummelsarbeit und hat ca. 15 Minuten gebraucht. Vom HüP wurden dann drei Glasfaserkabel (nur drei Verträge bei vier Parteien) in die NTs (schwarze Kästen) überführt. Die NTs brauchen jeweils eine Steckdose, die die Eigentümer im Vorfeld installiert hatten. Die NTs sind nicht vorkonfiguriert, also alle identisch. Ein Techniker mit Laptop trägt die Daten (User, Kennwort) in den NT ein und nutzt hierzu eine lange Liste mit allen Grefrather Kunden. Anschließend haben die NTS sich mit dem Netz verbunden und durch die grüne Kontrollleuchte angezeigt, dass sie online sind. Die gesamten Arbeiten haben ca. 1,5 Stunden gedauert und wurden sauber ausgeführt. Die Stimmung war gut und trotz 36° hatten die Bauarbeiter keine Lust auf Wasser und stattdessen einen Kaffee bekommen.

Die Geschwindigkeit wurde anschließend privat gemessen. Wenn man ein LAN-Kabel an den NT anschließt hat man sofort Internet – es sind keine weiteren Zugangsdaten odgl. notwendig.

 

Ein Staubsauger hilft, möglichst wenig Dreck und Staub entstehen zu lassen.

Die drei NTs (Netzabschlussgeräte / Network Termination) sind out of the box ohne jegliche Konfiguration und werden durch einen Techniker vor Ort mit Benutzername und Passwort programmiert. Vorher können sie nicht online gehen.

Das Bohrloch.

Der Techniker zieht die Glasfaserrohre durch die neue Bohrung. Das kann anstrengend sein.

Nachher: Das Kopfloch am Haus ist verschlossen, die Arbeiten wurden sauber ausgeführt.

Ein Glasfaserkabel mit Ummantelung

Mit dem Spleißgerät werden vor Ort zwei Glasfaseradern verbunden.

Die Glasfaser – dünner als ein menschliches Haar.

5 Antworten

  1. Peter Büssers sagt:

    Ja, die gleichen Jungs waren vor einigen Wochen auch bei mir. Nett und unkompliziert. In meinem Fall handelt es sich um ein EFH mit nur einem Anschluss. Die Vorgehensweise war aber genau so. Parallel wurde innen und außen gearbeitet (jeweils 2 Mann), die komplette Aktion hat nicht länger als 20 Minuten gedauert, ich war sofort online. Insgesamt wurde sauber und ordentlich gearbeitet. TOP!

  2. Frank Ulbrich sagt:

    Hallo,
    auch ich habe einen Anschluss vor einigen Wochen erhalten. Die Faser wurde durchgezogen und die Dosen installiert. Eine Aktivierung der Leitung wurde bisher meines Wissens nach nicht vorgenommen. Es war kein Mann mit einem Laptop vor Ort. Lampen sind aber alle grün.
    Dafür durfte ich das Kopfloch zum meinem Anschluss außen selbst zuschaufeln.
    Bin gespannt, wie es weitergeht. Die beiden Herren im in Frankreich zugelassenen Kastenwagen waren sehr zuvorkommend.

    • Theo P. sagt:

      Wenn alle Lampen grün leuchten, dann ist der Anschluss auch aktiviert. War bei mir auch so. Kabel verlegt, alles grün, fritzbox angeschlossen, zuerst gings nicht, weil ich falsche Einstellungen bei der 7590 eingetragen hatte, ( waren von der 7490). Hotline half, seitdem läuft der Download mit 200, der Upload aber nur mit 100 (50%). Aber es wird noch an der Leitung gearbeitet.

  3. Harald Gommans sagt:

    Leider sieht das bei mir nicht so gut aus. Bei mir wurde die Verlegung in den Keller am 12 Juni vorgenommen. Das war auch unproblematisch, die Leute sehr nett. Im Juli wurde der Anschluss geprüft, aber es gibt keine Verbindung zum Verteiler (wurde mittels einer Prüflampe geprüft). Dann tat sich lange nichts. Auf einer schriftliche Anfragen per Mail (11.8) kam keine Antwort. An der Hotline (23.8) wurde ich vertöstet und versprochen, das das Problem zur Bearbeitung weitergereicht wird. Am 28 August erschienen wieder Techniker, die über die rote Lampe erstaunt waren, konnten aber nichts machen. Dann habe ich wieder die Hotline (28.8) angerufen und eine Mail geschickt. Wieder wurde es an der Hotline aufgenommen und keine Reaktion bis jetzt (2.9) per Mail. Langsam rückt die Telekom Kündigung näher und ich werde langsam nervös. Eine Information seitens der DG wäre schon mal ganz nett, passiert aber nicht. Langsam bereue ich den Vetrag mit der DG.

  4. Harald Gommans sagt:

    Nach Monaten der Ungewissheit warum mein Anschluss nicht funktioniert und einigen Verschiebungen der Telekom Kündigungen sind Techniker von der DGF am 13 November vorbeigekommen. Mit einer Messung mittels eines Meßgeräts wurde ein Bruch der Glasfasr in 9 Metern festgestellt. Der Anschluss wurde mittels Einzug einer neuen Glasfaser sofort repariert. Die Leute verstehen Ihr Handwerk. Danach habe ich den Anschluss testen können. Bei so einer Geschwindigkeit ist eine Messung nicht einfach, da es vom Test Rechner genauso abhängig ist, wie von der Internetseite. Die beste Messungen habe ich mit einem Telekom Server machen können. Ich verwende eine alte Fritzbox 7360, die aber schnell genug ist. Die Geschwindigkeit ist enorm ! 400Mbit/s down und 200 Mbit/s up, wie versprochen. Ich bin begeistert ! Das warten hat sich gelohnt.

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