Tiefbauarbeiten gehen gut voran. Asphaltarbeiten teilweise zunächst provisorisch. Kleinere Probleme werden angemahnt und behoben.

Die Tiefbauarbeiten der Deutschen Glasfaser in den Ortsteilen Grefrath und Oedt gehen voran, in Vinkrath sind sie weitgehend abgeschlossen. Wie bei allen Bauarbeiten kann es hierbei auch zu kleineren Problemen und Behinderungen kommen. Diese werden sowohl von der Gemeindeverwaltung als auch von der Deutschen Glasfaser (DG) aktiv angegangen. Wir haben uns einmal erkundigt, wie das konkret aussieht:
  1. Intensiver Austausch: Die Ansprechpartner von Gemeindeverwaltung (Tiefbauamt, Bauhof, Breitbandkoordinator), Deutscher Glasfaser (Bauleiter) und Subunternehmen (örtliche Bauleiter) sind im intensiven Austausch, Probleme werden besprochen und gemeinsam gelöst.
  2. Regelmäßige Streckenkontrollen: Dort, wo gearbeitet wird, schaut die Gemeindeverwaltung auch regelmäßig hin. Außerdem sind Rückmeldungen und Beschwerden von Bürgern Anlass für die Verwaltung, die Arbeiten speziell zu kontrollieren. In Oedt haben Mitarbeiter des Tiefbauamtes z.B. am 4. April einige Strecken abgegangen, z.B. Joh.-Girmes-Str. (Höhe Pizzeria), Burgbenden und hinter der Albert-Mooren-Halle. Dort muss noch an einigen Stellen nachgearbeitet werden, z.B. durch eine intensivere Verdichtung. Dies hat die DG zugesagt.
  3. Gefahrenstellen: Wenn es Gefahrenstellen gibt, z.B. hochstehende Gehwegplatten, werden diese sofort behoben.
  4. Provisorische Asphaltarbeiten: Abschließende Asphaltarbeiten erfolgen erst dann, wenn eine gewisse Menge an Straßenquerungen und Aufbrüchen zu schließen ist. Hier werden also „Kleinstbaustellen“ gesammelt, um eine „Teer-Kolonne“ mit den fachgerechten Arbeiten sinnvoll auslasten zu können. Außerdem ist der Asphalteinbau auch wetterabhängig, kann also – gerade im Winter – nicht jederzeit erfolgen. Ein Beispiel: Der Niersweg wurde auf ca. 20 cm Breite aufgefräst und provisorisch mit einer Teer-/Bitumenschicht versehen, die nach Abschluss aller Tiefbauarbeiten von einer „Teerkolonne“ ordentlich neu geteert werden wird.
  5. Oberflächenabnahme: Es findet nach Abschluss der Arbeiten eine offizielle sog. „Oberflächenabnahme“ durch die Gemeinde statt, bei der alle Mängel aufgenommen und innerhalb von 2-3 Wochen durch die Bauunternehmen behoben werden.

Für alle Probleme rund um die Bauarbeiten haben wir passende Ansprechpartner zusammengestellt:

Unsere Erfahrung ist, dass fast alle Probleme und Beschwerden zufriedenstellend gelöst werden konnten. Angesichts der großen Zahl der Tiefbau-Kilometer (73 km) und der Anzahl der Haushalte (6.427 in ganz Grefrath) ist es aber natürlich, dass es immer zu Problemen kommt. Wir begrüßen es sehr, dass die DG hier offen kommuniziert und erklärt. Sehr wichtig ist auch, dass die Gemeindeverwaltung „aktiv hinschaut“ und die Arbeiten kontrolliert.

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