Breitbandanalyse des Kreises – Gemeinde Grefrath ist unterversorgt

Was vielen Bürgern vor der angekündigten Analyse des Kreises Viersen schon klar war, steht jetzt schwarz auf weiß! Im Interessenbekundungsverfahren für den Kreis Viersen wurden die Kommunen genau unter die Lupe genommen, welche Internetanbindungen für die Mitbürger gerade in den Randgebieten zur Verfügung stehen.

Niersgemeinde weit abgeschlagen

Für die Gemeinde Grefrath fällt das Ergebnis alles andere als „rosig“ aus. Von insgesamt 5.356 Gebäuden, gelten fast die Hälfte (2.155) als unterversorgt. An diesen Anschriften sind weniger als 30 Mbit/s (beinhaltet auch Gebäude mit weniger als 6 und 16 Mbit/s) für den Internetzugang erhältlich. Diese Bandbreiten unter 30 Mbit/s reichen kurzfristig nicht mehr aus, um den Bedarf zu decken.

Glasfaser ist die Zukunft

Die gestern veröffentliche Auswertung zeigt vielmehr, dass Glasfaser die Zukunft sein muss, auch für die Gemeinde Grefrath.Fördermittel und staatliche Progtamme werden das nicht bewerkstelligen – denn das dauert ewig, überfordert die Tiefbaukapazitäten der Unternehmen und wird dort beginnen, wo die Not noch grösser ist.Vinkrath hat es vorgemacht und Mülhausen ist bereits auf dem besten Wege, die benötigten 40% zu erreichen. Die Bürger in Grefrath und Oedt haben noch bis zum 30.10. Zeit, unsere Gemeinde vom unterversorgten „roten Punkt“ zur zukunftsfähigen und modernen Gemeinde zu machen. Wir haben JETZT die Chance!

Zurücklehnen, der Kreis Viersen wird ja aktiv?! NEIN!

Wer jetzt meint, er könnte das Thema Glasfaser völlig ausblenden der möge sich folgendes vor Augen führen. Zwar kann das Ergebnis des Interessenbekundungsverfahren sein, das durch eine zu beantragende Förderung des Landes NRW sowie darüber hinaus eine Förderung im Rahmen der Förderrichtlinie des Bundes, der Breitbandausbau in den Randgebieten der Gemeinde förderungswürdig ist, jedoch erfolgt dies im Anschluss etwa losweise (je Kommune mind 1 Los).

ABER auch hier wird der Breitbandausbau mit Fördermitteln sicher nicht auf Glasfaser setzten, sondern über die bestehende Infrastruktur (Kupfer) eine Erweiterung der Kapazitäten für die Randgebiete vorsehen.

Wann gehts los?

Das Ergebnis der Firma Eifel Net, welche die Auswertungen im Auftrag für den Kreis Viersen durchgeführt hat, spricht eine eindeutige Sprache. Der daraus mögliche resultiere Ausbau für die unterversorgten Gebiete ist aber noch mit vielen Fragezeichen versehen. Ein wie, wann und wer ist aktuell nicht absehbar. Eines ist klar, Grefrath ist mit Abstand der roteste Fleck im Kreis Viersen!

 

 

Die Bürger haben es in der Hand

So bleibt es den Bürgern der Gemeinde selbst überlassen zu Handeln um für sich, unsere Kinder, den Schulen und der gesamten Gemeinde eine zukunftsweisende Infrastruktur zu ermöglichen. Dies ist eine große Chance die wir nicht verstreichen lassen sollten. Wir haben es selber in der Hand und sind nicht abhängig von der Politik sowie Förderung durch Land und Bund.

Lasst uns die Gemeinde attraktiver machen, für jetzige und zukünftige Generationen! Stichtag 30.10.2017

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