Für Auskenner: 20+ gute Gründe für Glasfaser und FTTH in Grefrath

Wir haben mal die 20 wichtigsten Gründe aufgeschrieben, die für die Glasfaser und FTTH sprechen. So können auch Sie sachlich informieren und überzeugen.

  1. Alles wird mehr. Alles wird schneller. Ein dauerhaft leistungsstarkes und schnelles Internet ist bereits heute enorm wichtig, weil immer mehr Dienste sich ins Internet verlagern – Whatsapp, Youtube und Netflix sind einige Beispiele. Schon in absehbarer Zeit erledigen wir auch „Gemeindegänge“ im Internet, lernen unsere Kinder multimedial und der Facharzt wird per Video konsultiert. Das Datenvolumen hat sich in den letzten 10 Jahren verachtfacht!
  2. Die Glasfaser muss ins Haus, nicht nur in die Straße! Um schnelles Internet nutzen zu können, muss ein entsprechender Anschluss in der eigenen Wohnung. Das ist mit Glasfaser möglich. Der Fachbegriff hierfür ist FTTH (Fiber-to-the-home). Die Deutsche Glasfaser bietet diese FTTH-Anschlüsse und legt neue Glasfaserkabel bis ins eigene Haus / die eigene Wohnung. Die Telekom hingegen verlegt keine Glasfaserkabel ins Haus, sondern presst aus den alten Kupferkabeln über veränderte Betriebsprotokolle die letzten Leistungsreserven heraus. Das nennt sich „Vectoring“ oder „VDSL“. An einigen Stellen verlegt die Telekom dennoch eigene Glasfaserkabel und baut neue Vermittlungskästen. Vom Vermittlungskasten geht es dann aber nicht bis in die Wohnung weiter – die „letzte Meile Kupferkabel“ will die Telekom nicht aufrüsten, weil ihr das zu teuer ist.

    So kommt die Glasfaser in Ihre Wohnung (Fibre to the Home – FTTH). Klicken zum Vergrößer

  3. Glasfaser ist viel schneller als Vectoring! Auch die Telekom bietet demnächst in einigen Straßen mit VDSL („Vectoring“ auf Basis der Kupferkabel) schnellere Internetverbindungen, ist aber mit max. 100/40 MBit/s insgesamt deutlich langsamer. Glasfaser ermöglicht (100/100, 200/200, 500/500 oder sogar 1.000/500 MBits/s Empfangen (Download)/ Versenden (Upload).
  4. Vectoring ist meistens dennoch langsam. Nicht jeder Haushalt wird mit VDSL die versprochene volle Geschwindigkeit bekommen, weil dies von der Distanz zum Verteilerkasten abhängig. Glasfaser bietet in jedem Haushalt die volle Geschwindigkeit, weil jeder eine eigene Glasfaser-Ader bekommt!
  5. Kupferkabel sind eine auslaufende Technik. Kupferkabel haben derzeit (über VDSL2-Vectoring hinaus) keine Leistungsreserven. Vectoring ist nur eine „Übergangstechnologie“. Glasfaser bietet fast unbegrenzte Kapazitäten, weil Daten dämpfungsfrei als Lichtwellen übertragen werden. Glasfaser hat damit Leistungsreserven für mind. 25 – 30 Jahre.
  6. Synchron ist wichtig. Bei den aktuellen Leitungen ist der Upload, also das Senden einer Datei, um ein vielfaches langsamer als der Download. So leistet z.B. ein Unitymedia-Anschluss mit 120 Mbit im Download nur 6 Mbit im Upload. Hier spricht man auch von „asynchron“, da mit zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten gearbeitet wird. Bei einem Glasfaseranschluss senden Sie Ihre Daten genauso schnell, wie Sie sie empfangen können. Daher spricht man hier auch von einer synchronen Leitung. Dies ist wichtig z.B. für Teleheimarbeit, Clouddienste wie Dropbox usw.
  7. Hausanschluss und Bauarbeiten sind kostenlos. Der Hausanschluss ist kostenlos, sofern man jetzt den 2-Jahres-Vertrag abschließt. Wer sich erst entscheidet, wenn das Netz gebaut wurde, muss die vollen Bauarbeiten aus eigener Tasche zahlen. Dies sind ca. 750 Euro!
  8. Immobilien mit Glasfaser sind mehr wert. Wer heute Wohnung oder Haus mietet oder kauft, achtet als erstes auf einen zukunftsfähigen Internetanschluss. Die Sparkasse Heinsberg hat schon vor Jahren ermittelt, dass ein Glasfaseranschluss eine Wertsteigerung von 3.000 € bedeutet. Heute wird es deutlich mehr sein.
  9. Infrastruktur klappt nur gemeinsam. Es geht nicht nur um den Internetzugang jedes einzelnen. Sondern um einen gemeinsamen Kraftakt aller Bürger in Grefrath: Entweder bekommen alle den Anschluss an die Zukunft oder keiner. Es geht um die Schaffung einer modernen Infrastruktur – das ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Leider hält der Staat sich hierbei vornehm zurück und vertraut auf die „Marktkräfte“, also die Nachfrage, die das Angebot schaffen soll. Zeigen wir gemeinsam, dass wir die Glasfaser wollen!
  10. Jüngere Generationen im Ort halten. Ohne zeitgemäße Infrastruktur ziehen insbesondere die Jüngeren weg und entscheiden sich für ein Leben und Familiengründung in den gut ausgestatteten Ballungsräumen. Entscheidend sind eben nicht nur Baupreise, Schulen und das „Leben im Grünen“, sondern auch die digitale Infrastruktur!
  11. Keine Werbung für einen Anbieter, sondern für ein Produkt! Wir sind eine Bürgerinitiative und werben für die beste Technik und Infrastruktur – nicht für eine Firma. Das ist uns wichtig! Wenn andere Anbieter außer der Deutschen Glasfaser ebenfalls Glasfaser bis ins Haus anbieten würden, könnten wir uns zwischen verschiedenen Anbietern entscheiden. Diese Wahl haben wir leider nicht.
  12. Die Preise der DG sind fair. Klicken zum Vergrößern.

    Der Preis ist heiß. Für 37 Euro pro Monat wird Ihr eigener Glasfaseranschluss ins Haus gelegt und Sie haben einen Hochgeschwindigkeitszugang. 2-Jahres-Vertrag. Baukosten fallen während der Nachfragebündelung nicht an! Hier der Vergleich. Hinweis: Wenn ein alter Router ausgetauscht werden muss, können weitere Kosten anfallen. Ohne TV-Flat oder andere Zusatzleistungen. Details siehe Unterlagen der Deutschen Glasfaser unter https://www.deutsche-glasfaser.de/privatkunden

  13. Wer gutes Geld zahlt, sollte auch gute Leistung bekommen. Bei „Bis zu-Verträgen“ zahlt man einen festen Monatspreis und weiß nicht, wieviel Leistung man bekommt. „Bis zu 50 MBit“ kann auch nur 10, 25 oder 30 MBits sein! Und wer zahlt schon gerne einen Festbetrag und weiß nicht, was er dafür erhält. Bei Glasfaseranschlüssen bekommt man immer die tatsächlich zugesagte Bandbreite und zwar in beiden Richtungen.
  14. Telekom kündigt ISDN. Die Telekom kündigt derzeit ISDN-Anschlüsse und stellt die bisherigen Analog- und ISDN-Anschlüsse alle auf IP-Telefonie um. Es wird sich also ohnehin etwas ändern (Technik und Preis!) – diesen Moment sollte man nutzen, um es gleich „richtig“ zu machen.
  15. Kein Wechselrisiko! Die Gebühren für Glasfaser fallen erst an, wenn der Anschluss läuft UND der Altvertrag (bei Telekom o.a.) ausgelaufen ist. Die Deutsche Glasfaser garantiert für bis zu 12 Monate den Verzicht auf ihre Zahlungen, so dass der Altvertrag auslaufen kann.
  16. Kein vertragliches Risiko! Wenn das Glasfasernetz nicht gebaut wird, ist der Vertrag hinfällig, es entsteht keinerlei Verpflichtung. Daher kann jeder „auf Vorrat“ unterschreiben und wir arbeiten gemeinsam daran, dass das Glasfasernetz kommt.
  17. Kein technisches Risiko! Die Kündigung des Altvertrages erfolgt erst, wenn das Glasfasernetz einwandfrei läuft.
  18. Viele Modems sind bereits glasfasertauglich, z.B. aktuelle „Fritzboxen“ der Firma AVM. Bis zum Bau des Netzes ist noch genügend Zeit, sich mit den technischen Details zu beschäftigen.
  19. Telekom und Glasfaser sind im Haus. Weil mit dem zusätzlichen Glasfaserkabel zwei Kabel im Haus liegen, haben Eigentümer und Mieter die zukünftig volle Flexibilität bei der Wahl des Anbieters. Wer die Bandbreite nicht braucht, kann nach 2 Jahren Mindestvertragslaufzeit zurück zur Telekom wechseln. Der Glasfaseranschluss bleibt erhalten. Es ist keine Abstandszahlung am Ende der Vertragslaufzeit zu entrichten.
  20. Wettbewerb ist gut für die Kunden. Zwei Netze ermöglichen erstmals Konkurrenz zum Monopolisten Telekom, der bisher die „letzte Meile“ (also das Kupferkabel ins Haus) besitzt. Mehrere Marktteilnehmer führen zu sinkenden Preisen und besseren Angeboten. Bereits jetzt merken wir, dass die Telekom auf den Wettbewerbsdruck der Deutschen Glasfaser reagiert und versucht, durch Vectoring am Netz „herumzuflicken“.
  21. Open Access: Konkurrenz belebt das Geschäft und hält die Preise niedrig. Nach dem 2-Jahres-Zeitraum muss die DG anderen Anbietern Zugang zum Glasfasernetz einrichten, weil es sich um ein sog. Open Access Network (OAN) handelt. Dies bezeichnet ein Geschäftsmodell, das die Nutzung eines Netzwerks vom Provisioning (Errichten und Betrieb des Netzwerks) trennt. Konkurrierende Internetprovider mieten in einem OAN-Netzwerk nur die gerade benötigte Bandbreite. Der Infrastrukturerrichter kann sein Netz durch dieses parallele Vermarkten besser auslasten. Vor allem in ländlichen Regionen wie Grefrath – mit geringer Siedlungsdichte – verbessert diese „Mehrfachvermarktung“ die Rahmenbedingung für eine wirtschaftliche Netzwerkerschließung.

Diese Gründe gibt’s auch als PDF im Downloadbereich.

 

Haben Sie weitere Argumente? Lassen Sie uns einen Kommentar da. Danke!

2 Antworten

  1. 10. August 2017

    […] dass ihnen „das alles zu teuer“ ist. Hier kann man dann argumentieren und z.B. auf die 20 wichtigsten Gründe für Glasfaser […]

  2. 13. August 2017

    […] Für Auskenner: 20+ gute Gründe für Glasfaser und FTTH in Grefrath […]

Kommentar verfassen