Mit dem Arzt im Videochat

Mit dem Arzt im Videochat

Von Christiane Tovar – WDR

  • Videosprechstunden werden ab dem 1. Juli von den Krankenkassen bezahlt
  • Landbewohner und ältere Menschen könnten profitieren
  • Viele Mediziner noch skeptisch

Mit dem Arzt im Videochat

Dr. Jörg Fränken ist Hautarzt. Auf dem Schreibtisch in seinem Behandlungszimmer steht ein Computer. Der gehört heute zur Grundausstattung in jeder Praxis. Doch auf seinem Monitor klemmt eine Webcam. Das unterscheidet ihn von den Rechnern, mit denen die meisten seiner Kollegen arbeiten.

Per Webcam in die Sprechstunde

Die Webcam braucht Jörg Fränken für seine Videosprechstunden, die er regelmäßig macht. Das Procedere ist unkompliziert. Der Patient muss mindestens einmal persönlich in der Praxis erscheinen. Dort bekommt er einen Code, mit dem er sich zu einem vereinbarten Termin auf einer speziellen Website einloggen kann.

Alles was er noch braucht, ist eine stabile Internetverbindung und eine Webcam. Wenn auch Jörg Fränken sich eingeloggt hat, sieht er seinen Patienten auf dem Monitor und kann mit ihm sprechen. Auf diese Weise kontrolliert er zum Beispiel Wunden oder sieht, ob ein Akne-Medikament schon angeschlagen hat.

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